Ritterliches Herbstwochenende auf der Fuchsfarm

Am vergangenen Freitag war es endlich wieder so weit: Nach beinahe zwei Jahren Planungszeit ging es endlich auf unser lang ersehntes Herbstwochenende, welches wir in der Nähe von Albstadt auf der Fuchsfarm verbrachten. Eigentlich war dieses bereits 2019 geplant, doch eine allseits bekannte Pandemie kam diesen Plänen leider mehrfach in die Quere.

Umso größer war bei uns allen die Freude, als wir Freitagabend aus dem Bus stiegen und die Bettenlager bezogen. Nach dem Abendessen mit Maultaschen und haufenweise leckerem, von einigen Eltern zubereitetem Kartoffelsalat zogen wir alle unsere Verkleidungen an und wir legten los mit einem Spiel, um das Haus besser kennenzulernen. Im Anschluss ging es in die Schlafsäle oder den Gemeinschaftsraum, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am nächsten Vormittag absolvierten wir unterschiedliche Ausbildungen für verschiedenste Rittersfähigkeiten, wie beispielsweise Bogenschießen, Schilderbauen oder das Dichten von Minnegesängen. Diese Fähigkeiten wurden am Nachmittag benötigt, um unser eigenes Team zu vergrößern, die eigene Burg zu beschützen und einen bösen Drachen zu besiegen, der sein Unwesen trieb. Nachdem der Drache besiegt war, zogen wir Rittersleut‘ feiernd zurück und schlugen uns beim abendlichen Festmahl die Bäuche voll. Im Anschluss gab es verschiedene kleine Spiele, bei denen wir uns in Gruppen messen konnten. Als Abschluss des Abends hatte die Leiterrunde eine kleine Feuershow vorbereitet, welche unter anderem brennende Jonglierkeulen, flammende Ringe zum Hindurchspringen und funkensprühende Einlagen enthielt.

Sonntag morgen mussten wir leider bereits alles wieder zusammenpacken und das komplette Haus putzen. Danach wanderten wir ein paar Kilometer und erfüllten währenddessen einige kleine Aufgaben. Das Highlight der Wanderung war sicherlich der Ausblick auf die Burg Hohenzollern, wo wir auch Bilder von allen Stufen machten. Als krönenden Abschluss des Wochenendes hieß es dann Abschied nehmen: Bei der Umstufung wurden die ältesten jeder Stufe zur nächsthöheren Stufe getragen und an diese übergeben, damit sie nun dort ihre nächsten Jahre verbringen können.

Danach gab es noch etwas zu essen und wir fuhren mit dem Bus zurück nach Eningen, wo wir schnell alles Material wegräumten und im Anschluss bei der Reflexion noch einmal alles erlebte Revue passieren ließen.